RENGAINE

RENGAINE

>>> Sa., 2.2.2013, 20.30 Uhr // Filmforum Höchst

Vorfilm: AFRIQUE SUR SEINE
Frankreich 1957. R: Paulin Vieyra, Mamadou Sarr, 21 min., DVD, OF
Da es den Afrikanern von den Kolonialherren verboten war, in Afrika Filme zu drehen beginnt die afrikanische Filmgeschichte mit AFRIQUE SUR SEINE in Frankreich. Der Dokumentarfilm zeigt das Leben der Afrikaner und Afrikanerinnen in Paris in den 1950er Jahre.

RENGAINE
Frankreich 2012.R: Rachid Djaidani, 75 Min., OmeU
Mit Stéphane Soo Mongo, Slimane Dazi, Sabrina Hamida
Zu Gast Stéphane Soo Mongo (angefragt)

Dorcy, ein junger schwarzer Schauspieler und Sabrina, eine junge Maghrebinerin lieben sich und wollen heiraten. Aber die Familie von Sabrina ist dagegen – sie soll sich mit einem Maghrebiner verbinden und so versucht ihr Bruder Slimane alles, um die beiden auseinander zu bringen. Aber nicht alle Mitglieder seiner Familie sind seiner Meinung. So hat sein schwuler Bruder die Vorurteile bereits hinter sich gelassen… Rachid Djaidani, Sohn eines sudanesischen Vaters und einer algerischen Mutter, aufgewachsen im Pariser Banlieue, ehemals Boxer, Theaterschauspieler bei Peter Brook und Schriftsteller (Boumcoeur), erzählt in seinem Debütfilm RENGAINE die alte Geschichte von einer Liebe, die durch Vorurteile und latenten Rassismus bedroht ist, Romeo und Julia in Paris… Durch den Einsatz von Nahaufnahmen konfrontiert uns Djaidani mit seinen Protagonisten: »Ich habe mir gesagt, wenigstens einmal, für eine Stunde und ein paar Minuten, die der Film dauert, muss der Zuschauer sich mit unseren Gesichtern konfrontiert sehen, muss uns ins Gesicht sehen« (Liberation, 14.11.2012).

Wdh: Di., 5.2.2013, 18.00 Uhr, Deutsches Filmmuseum