Africa Alive Festival

Das nächste Festival geht vom 22. bis 29. September 2022.

LIEBE FESTIVALFREUNDE!

In diesem Jahr findet das Africa Alive-Festival erneut im September statt.


Im eigentlichen Festivalmonat Februar gab eine kleine Auswahl an Filmen im Kino des DFF und im Filmforum Höchst zu sehen.

Zwei Dokumentarfilme aus dem Programm setzen sich mit der Kolonialgeschichte Afrikas auseinander. UN LIEU NOMMÉ WAHALA nimmt die jährliche Gedenkfeier im togolesischen Wahala zum Ende des Ersten Weltkriegs zum Anlass, an die deutsche Kolonialgeschichte zu erinnern. Der Waffenstillstand im Jahr 1918 leitete die Aufgabe der Kolonie Deutsch-Togoland ein.

Weltweit beherbergen Museen umfangreiche Sammlungen an afrikanischer Kunst. Auf dem Kunstmarkt sind sie zu Spekulationsobjekten avanciert. Ausgehend von der Debatte um die Rückführung von Kunstgegenständen, nimmt der Film VERKAUFTE GÖTTER. GETAUSCHT – GERAUBT – GERETTET die Spurensuche auf bei Händler: innen in Westafrika und Sammler:innen in Europa, auf Auktionen und in Museen.

Seit Jahrzehnten kümmert sich Frau Coda in Bobo-Dioulasso in Burkina Faso um Kinder, deren Mütter nachts auf der Straße Geld verdienen. In Africa Alive GARDERIE NOCTURNE gibt Moumouni Sanou einen tiefen Einblick in das Alltagsleben von Frau Coda und zweier Mütter.

SŒURS handelt von drei französisch-algerischen Schwestern, die sich in Algerien auf die Suche nach ihrem verschollenen Bruder begeben.

Begleitend zum Filmporträt DER AUSSERIRDISCHE IST GELANDET. VOM AFRIKANISCHEN MINISTER ZUM GRÜNEN STADTVERORDNETEN von Malte Rauch, wird das Buch Jean Pierre Diallo. Ein Frankfurter aus Afrika vorgestellt, das Einblicke in die Persönlichkeit des ehemaligen Integrationsdezernenten der Stadt Frankfurt liefert, in sein Leben als Familienvater, Freund und politischen Weggefährten. Zugleich ist der Band eine Zeitreise in die bundesrepublikanische und guineische Geschichte der 1980er und 1990er Jahre.

S. Pierre Yameogo erzählt in dem restaurierten Klassiker LAAFI – TOUT VA BIEN von Joe, der mit allen Mitteln versucht, an einen Studienplatz in Frankreich zu kommen und dabei Bürokratie, Korruption und Gleichgültigkeit trotzen muss.