Africa Alive Festival 2021

LIEBE FESTIVALFREUNDE!

Das 27. Africa Alive Festival präsentiert das Filmschaffen des afrikanischen Kontinents mit Dokumentar-, Spiel und Kurzfilmen. In diesem Jahr findet das Festival nach einigen Verschiebungen als reines Filmprogramm ausnahmsweise im September (1. bis 9.9.2021) statt.

Anlässlich des zehnten Jahrestages des Arabischen Frühlings liegt ein Schwerpunkt auf Nordafrika, wo in den vergangenen Jahren viele interessante Produktionen entstanden sind. Im Programm sind drei tunesische Filme, darunter zwei Debutfilme: NOURA RÊVE (2019) und A SON (2019), die sich beide mit aktuellen gesellschaftlichen Themen, der Stellung der Frau und der Rolle der Familie auseinandersetzen. Die Regisseurin Hinde Boujemaa (NOURA RÊVE) ist als Gast angefragt. LES ÉPOUVANTAILS (2019), der neueste Film von Nouri Bouzid beschäftigt sich mit den Traumata nach Syrien verschleppter Frauen.

In Kooperation mit dem Friedrichsdorfer Institut für Nachhaltigkeit präsentieren wir AMUSSU (2019) von Nadir Bouhmouch, ein Film über den Widerstand eines marokkanischen Dorfes gegen die Ausbeutung von Wasserreserven.

Gleich drei Filme kommen in diesem Jahr aus Lesotho. THIS IS NOT A BURIAL IT’S A RESURRECTION (2020) von Lemohang Jeremiah Moses handelt ebenfalls von Widerstand, diesmal einer 80-jährigen Witwe gegen ein Staudammprojekt.

Teboho Edkins‘ Filme befassen sich mit dem Erwachsenwerden (COMING OF AGE, 2015) und mit den ambivalenten Beziehungen zwischen chinesischen Einwanderern und afrikanischen Viehhirten (DAYS OF CANNIBALISM, 2020). Edkins wird als Gast erwartet.

Passend dazu ist der Dokumentarfilm BLACK CHINA (2019) von Inigo Westmeier zu sehen, der die umgekehrte Seite zeigt und mehrere Afrikaner portraitiert, die ihr Glück im chinesischen Guangzhou suchen. Beryl Magoko präsentiert ihren sehr persönlichen Dokumentarfilm IN SEARCH… (2018). Sie war bereits mit ihrem Erstlingswerk THE CUT 2013 bei Africa Alive zu Besuch. Beide beschäftigen sich mit dem Thema der Beschneidung. EYIMOFE führt nach Lagos, der Hauptstadt Nigerias und zu meist unerfüllten Träumen; NOTRE-DAME DU NIL zeigt die Vorzeichen zum Genozid in Ruanda auf.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf aktuellen Restaurierungen afrikanischer Filmklassiker. Neben S. Pierre Yameogos LAAFI von dem wir bereits im letzten Jahr zwei Filme gezeigt haben, ist MANDABI, der zweite Spielfilm von Ousmane Sembene und erster Film in Wolof, als neue 4K-Restaurierung zu sehen. Mit MUNA MOTO wird einer der ersten Filme aus Kamerun und Gewinner des panafrikanischen Filmfestivals (FESPACO) 1976 gezeigt.

 

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